Mit ‘Interview’ getaggte Artikel

Ein Interview mit Steffen Böttcher

Dienstag, 01. Dezember 2009

Puh. Lang ist es her, die Sache mit den Interviews. Warum, weiß ich selbst nicht. Keine Muse und so. Doch heute gibt es wieder ein tolles Interview und zwar mit Steffen Böttcher. Steffen bloggt übrigens sehr unterhaltsam auf stilpir.at.
Aber nun zum Interview…


Hallo Steffen, kannst du dich den Lesern bitte kurz vorstellen?

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Steffen Böttcher, 39 Jahre alt, Fotograf, Grafik- und Webdesigner, Verheiratet, 2 Kinder. Seit 5 Jahren glücklicher Stadtflüchtling.

Erzähl doch mal, wie hast du die Fotografie für dich entdeckt?

Entdeckt weniger. Mein Vater ist Fotograf, es war eigentlich nie die Frage ob ich mich dafür interessiere, sondern nur wann…

Du arbeitest sicherlich mit vielen Kameras, doch welche 2 benutzt du am häufigsten?

Ich hab eigentlich 3 Lieblingskameras ;-)
Meine große Liebe: Hasselblad 500 c/m (analog, Mittelformat)
Immer dabei: Voigtländer Bessamatic CS (analog, Kleinbild)
Jobs und Clubnächte: Nikon D90 (digital, Chip)

Wobei Platz 1 und 2 einmal pro Woche wechseln…

Wie muss man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?

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Ich arbeite glücklicherweise von zu Hause aus. Hier habe ich einen recht großen Wintergarten in Beschlag genommen, schön hell mit Blick ins Grüne…
Als Ordnungslegasteniker mag ich alles schön chaotisch übereinander geschichtet, immer griffbereit! Wenn ich dann doch mal aufräume, finde ich nichts mehr! Schlimm ist das!

Meiner Meinung nach erlebt die analoge Fotografie gerade eine Art Wiedergeburt. Ist es inzwischen Kult analog zu Fotografien oder wie siehst du das Ganze?

Da gibt es sicherlich ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen. Kult trifft es bei mir nicht ganz. Ich setze die analoge Fotografie bewusst ein, um eine bestimmte Bildsprache zu erreichen. Hier experimentiere ich vor allem mit Materialien, die ich auf digitalem Weg nicht reproduzieren könnte. Ich liebe Filme wie den Redbird oder den Crossbird. Sie liefern bewusst Falschfarben und sind super empfindlich gegenüber Staub, Kratzern und Wassertröpfchen. Wenn Du diese überaus “analogen” Eigenschaften bewusst als Stilmittel einsetzt, bekommst Du irre Ergebnisse. Auch der Polaroid wird in Zukunft noch viel von sich reden machen. Da steckt noch eine Menge experimentelles Potential drin!
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Ein Interview mit Christian Protte

Dienstag, 22. September 2009

Wer hier in den letzten Wochen wachsam mitgelesen hat, wird bemerkt haben, dass mich die analoge Fotografie immer mehr begeistert. Christian Protte, auch bekannt als protten, hat es die Analogfotografie auch angetan. Über ihn werdet ihr nun einige Dinge im kommenden Interview erfahren, seine Arbeiten aber könnt ihr entweder auf seinem Blog oder bei Flickr einsehen.

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Hallo Christian, kannst du dich den Lesern bitte kurz vorstellen?

Hi. Mein Name ist Christian Protte, 28 Jahre, wohne in Bielefeld und studiere dort Fotografie und Medien an der FH. Einen Einblick in meine Arbeit findest du u.a. hier. (.pdf)

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Ein Interview mit Johannes Heuckeroth, auch bekannt als “pfn”

Dienstag, 08. September 2009

Mein heutiger Interviewpartner ist Johannes Heuckerot, welcher wohl einigen auch als “pfn” bekannt sein dürfte. Aufmerksam bin ich auf ihn durch supertopic geworden und seine dort gezeigten Fotos, die einfach einzigartig sind. Meiner Meinung nach ist Johannes ein wirkliches Ausnahmetalent, dies könnt ihr an seinen Fotos und dem damit verbundenen Stil erkennen. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass ihm nur wenige Fotografen in Deutschland das Wasser reichen können, aber nun zum Interview.
( Wer übrigens ganz nach unten scrollt bekommt mal einen Blick hinter die Kamera von Johannes erlaubt. )
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1. Bitte stell dich kurz vor.

Moin, mein Name ist Johannes Heuckeroth, 24 Jahre, studiere Design an der FH-Nürnberg, wohne in der Nähe von Fürth und fröne gerne der Fotografie!

2. Wie bist du zum Fotografieren gekommen?

Schwierige Frage, ich hab schon immer gern als Kind mit der Kamera meiner Eltern im Urlaub rumgespielt und sinnlose Fotos gemacht.  Der Blick durch den Sucher und die Möglichkeit seine Sicht auf die Welt festzuhalten hat mich irgendwie fasziniert. Meine erste eigene Kamera hab ich mir 2001 gekauft (eine ultraschlechte billige Digitalkamera). So alle 2 Jahre kam dann eine bessere, und damit stieg auch stetig das Interesse an der Fotografie. Der Zeitpunkt an dem für mich die Fotografie aus heutiger Sicht aber erst wirklich begann, war vor ca. 3 Jahren, als ich begann auch die technischen Hintergründe zu verstehen und begriff, dass ein Foto mehr als pure Dokumentation sein kann und auch eine ästhetische Dimension hat. Vorher war halt nur knipsen.

3. Wie muss man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?

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4. Worauf legst du beim Fotografieren wert?

Ruhe, Zeit und Konzentration. Was aber nicht immer leicht ist, gerade in nicht beständigen Lichtsituationen (z.B. blaue Stunde) werde ich leicht hektisch ;-) Nicht gleich drauf loszuknipsen, sondern erstmal den Ort etwas zu erkunden und dann langsam nach den besten Perspektiven absuchen und viel ausprobieren.

5. Woher beziehst du deine Inspirationen?

Aus allem wo es interessante Bilder zu sehen gibt ;-)
Hauptsächlich natürlich aus dem Netz, ansonsten Bildbände, Ausstellungen, Filme, etc.

6. Fotografierst du lieber digital oder analog? Warum?

Auf jeden Fall digital! Hab zwar mal ein bisschen ins Analoge reingeschnuppert, ist sicher auch mal interessant, weil es eine völlig andere Art der Fotografie ist. Für mich sicher aber nicht das Richtige, dafür bin ich viel zu ungeduldig. Abgesehen vom Reiz des Experiments gibt es für mich keine Gründe die für Analogfotografie sprechen.
Werd mich aber wohl im nächsten Semester gezwungener Maßen damit beschäftigten müssen, da es Teil der CGI-Vorlesung ist.

7. Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Da ich Student bin gibt’s nicht wirklich DEN typischen Tag. Aktuell hab ich Semesterferien, wovon ich den ersten Teil für einige Stadtbesuche (Berlin, Bonn, Frankfurt, Düsseldorf) genutzt habe um Architektur zu fotografieren. Da bin ich aktuell immer noch mit der Auswertung und Nachbearbeitung der Fotos beschäftigt.

8. Planst du vorher was und wo du fotografierst oder bist du ehern spontan?

Planung ist bei mir alles, ich fotografiere so gut wie nie spontan.
Ich suche mir meine Locations vorher aus, begutachte sie bei Gelegenheit auch vorher und komm dann wieder wenn Gelegenheit/Wetter/Licht zusammenkommen. Das hängt damit zusammmen, dass ich einen gewissen Anspruch an mich selbst habe und nur fotografieren gehen, wenn ich überzeugt bin, dass auch etwas Verwertbares rauskommt. Planung erleichtert das. Wenn ich einen Ort nicht kenne und auch nicht vorher besuchen kann, versuche im mittels Web so viel wie möglich herauszufinden (Fotos, Umgebung, Anfahrt, Parken, Genehmigungen etc.) um möglichst wenig Stress zu haben und mich auf die Fotografie konzentrieren zu können. Es gibt auch Ausnahmen, aber das dient dann meistens eher der Entspannung und nicht um verwertbares Material zu erzeugen.

9. Fünf Fotos die in deinem Portfolio nicht fehlen dürfen sind…

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10. Erlaubst du uns einen Blick hinter die Kamera?

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11. Die letzte Frage kannst du gestalten wie du willst. Du kannst dich bei jemanden bedanken, ein Lieblingsfoto zeigen, dem nächsten Interviewpartner eine frage stellen…sei einfach kreativ.

Vielleicht ein paar Links zu Fotos/Fotografen die mich wirklich beeindrucken:

www.ralphrichter.com
www.benjaminmonn.de
www.erik-chmil.de

www.strogalski.de

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Johannes für das Interview und alles gute für die Zukunft.

Ein Interview mit Martin Neuhof von farbwolke.de

Donnerstag, 30. Juli 2009

Mein heutiger Interviepwartner ist Martin Neuhof. Ich kenne Martin durch seinen Blog und durch seine Fotos auf Flickr. Auf den Mann ist anscheinend wirklich Verlass. Das Interview ging gestern Abend per Mail raus und kam heute Mittag beantwortet wieder zurück. Spitze!
So, nicht lang drumherum reden, auf zum Interview.

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1. Bitte stell dich kurz vor.

Mein Name ist Martin Neuhof ich bin im Jahrgang 84 geboren und lebe in Leipzig. Ich bin der Gründer von www.farbwolke.de und begeisterter Twitter-Anhänger.

2. Wie bist du zum Fotografieren gekommen?

Ich hab mit 14 meine 1. Digitalkamera zu Weihnachten geschenkt bekommen. Damals war es eine Olympus mit gerade einmal 1,3 Megapixeln. Ab dem Moment hab ich auch diverse Bildbearbeitungsprogramme entdeckt und war sofort hin und weg. Nun ca. 10 Jahre später hat sich einiges geändert, ich fotografiere natürlich immer noch digital aber mit einer Spiegelreflex. Am liebsten fotografiere ich mit meiner Festbrennweite (50mm 1,4 von Canon) die Schärfe ist enorm und die Portraits bekommen einen ganz anderen Ausdruck. Mittlerweile probiere ich auch den Bereich der Fotografie ein wenig auszubauen. Ich schnapp mir öfters ein paar Mädels und geh mit diesen dann Fotos machen.

Mein erstes Digitalbild (Dezember 2000):
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Mein letzter Flickr Upload (30/07/2009 – In Kuba aufgenommen):
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3. Wie muss man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?

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Ja mir fehlt es gerade ein wenig an Geld, sonst hätte ich mir schon längst einen neuen Rechner mit mehr Arbeitsspeicher geleistet. Wenigstens sehen die 2 Monitore schick aus. Auf einem läuft meistens Twitter und die gesamten IM Sachen und auf dem anderen wird hart gearbeitet.

4. Worauf legst du beim Fotografieren wert?

Auf das Motiv. Ich finde diesen gesamten technischen Schnick Schnack viel zu überbewertet. Stimmt was am Bild nicht, kann man es auch noch im nachhinein verbessern. Oft zumindest. Die Bildidee muss interessant sein, es muss was neues sein. Eben keine Motive die man schon 20 mal gesehen hat.

5. Woher beziehst du deine Inspirationen?

Inspiration ist das wichtigste für einen kreativen Menschen. Ich hol sie mir überall. Ob nun auf diversen Webseiten oder aber auch in Gesprächen mit Menschen. Ich selber bekomme meistens einen kreativ-Schub durch Reisen in ferne Länder. Dabei bekommt man Eindrücke die sich fest einbrennen. Ich wache früh auf, schaue aus dem Campervan und vor mir ein Känguru. WTF!?

6. Fotografierst du lieber digital oder analog? Warum?

Ich hab ganz früher einmal analog fotografiert, aber nur ganz wenig. Mein Opa war Fotograf und hat meiner Schwester damals eine Dunkelkammer vermacht. Damals war ich aber noch zu klein um diese Leidenschaft wirklich verstehen zu können. Ich selber hab letztlich eine Polaroid Kamera als Leihgabe bekommen, damit kann man sicher gute Sachen anstellen, wären die Filme nicht so exorbitant teuer. Digital ist einfach der leichtere Weg. Es tut nicht weh, wenn man ein paar Aufnahmen macht die man dann am Ende löschen kann, bei der analogen Fotowelt, sind die Materialkosten dann eben doch ein wenig hoch.

7. Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Es gibt keine typischen Tage bei mir. Derzeit zumindest. Viel Computer, viel Freizeit, viel Sommer. ;)

8. Gibt es sowas wie ein paar Top 5 Blogs bei dir?
Wenn ja welche?

  1. http://www.dasistdasen.de
  2. http://www.fotoburschen.de (noch relativ neu)
  3. http://blog.mareenfischinger.com
  4. http://www.martonos.de
  5. http://www.kopfbunt.de

9. Du betreibst ja auch noch einen Blog. www.farbwolke.de. Beschreib deinen Blog doch mal kurz. Wie siehst du die Zukunft deines Blogs?

Wir stellen alles vor, was mit Kreativität zu tun hat. Ob nun ein schönes Street-Art Video, ein nettes Design oder aber auch eine verblüffender Flash-Mob wir sind da sehr unbegrenzt. Da eben die Kreativität ja oft auch keine Grenzen kennt. In Zukunft möchten wir natürlich noch mehr Menschen erreichen und mit unseren Web-Schnipseln beglücken. Aber ich glaube wir sind so langsam auf einen ganz guten Weg.

10. Die letzte Frage kannst du gestalten wie du willst. Du kannst dich bei jemanden bedanken, ein Lieblingsfoto zeigen, dem nächsten Interviewpartner eine frage stellen…sei einfach kreativ.

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Ich möchte mich bei meiner Freundin Linda bedanken. Die mir in dieser schwierigen Zeit zur Seite steht und probiert mich so gut zu unterstützen wie es eben geht. Dann noch eine Aufforderung, falls wer einen Job als Screendesigner / Mediengestalter / Grafiker im Großraum Leipzig / Halle für mich hat, meldet euch.


So, nun noch ein paar abschließende Worte von mir. Ich bedanke mich erst mal recht herzlich bei Martin für das Interview und die geopferte Zeit. Des Weiteren wünsche ich ihm auf seinem beruflichen Weg nur das Beste.

Ein Interview mit Christoph Rauscher aka “christowski”

Dienstag, 14. Juli 2009

Soo, es ist nun soweit, ich darf euch mit freude mein erstes Interview präsentieren.  Den Start macht Christoph Rauscher auch bekannt als christowski. Viel Spaß beim Lesen.

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1. Bitte stell dich kurz vor.

Ich heiße Christoph Rauscher, bin 17 Jahre alt und im Web meistens unter dem Decknamen christowski unterwegs. Momentan wohne ich noch in der Nähe von Augsburg, verabschiede mich aber ab September nach Berlin, um Kommunikationsdesign zu studieren. Sonst so: Ein großer Teil meiner Energie landet in kreativen Projekten, die früher oder später den Weg auf mein Blog finden, das ich seit dreieinhalb Jahren führe. Dort und auch sonst begeisterte ich mich für Illustration, Schrift, Gedankensprünge und das Leben im Allgemeinen.

2. Wie bist du zum Zeichnen/Malen gekommen?

Das ist etwas, was ich eigentlich schon immer gemacht habe. Im Kindergarten war ich der, der immer allen ein Bild gemalt hat, und so ging es in Grundschule und Gymnasium weiter. Ich glaube, jeder hat eine Berufung, es ist nur nicht so einfach, sie zu finden. Bei mir hat mein Großvater ziemlich arg nachgeholfen, der malt nämlich auch in seiner Freizeit und schleppte mich schon im Kindesalter durch Münchens neue Pinakothek. Die Begeisterung für Kunst und Design hat nicht nachgelassen, und mit den neuen Medien kam für mich noch mal ein ganz neues Interessenfeld dazu, das ich dann schließlich auch zu meinem Berufsfeld gewählt habe.

3. Wie muss man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?

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Es mag spießig und irgendwie untypisch klingen, aber mein Schreibtisch muss immer ordentlich sein. Ich kann es nicht haben, wenn da tausend Zettel rumfliegen; das gibt mir das Gefühl, ich hätte noch viel zu viel zu tun und keine Kontrolle über das Chaos. Genauso übrigens mein Computer-Schreibtisch: Kein buntes Wallpaper, einfach nur einfarbig, am besten grau. Alles andere lenkt mich von dem ab, was ich eigentlich vor habe. Wenn es dann allerdings mal handwerklich zugeht und ich nichts am Rechner mache, stören mich Farbkästen, Papiere und Kleckse überhaupt nicht.

4. Worauf legst du beim Zeichnen/Malen wert?

1. Schönes Papier, 2. spitzer Bleistift, 3. saubere Feder, 4. Authentizität.

5. Woher beziehst du deine Inspirationen?

Im Internet gibt es mittlerweile wohl mehr Blogs, die einen tagtäglich mit unzähligen Kunstwerken überhäufen, als Hände, die zum Schaffen der Kunst im Stande sind. Mir wurde das ein bisschen zu viel, weil dabei der Wert der Arbeit verloren geht, man schaut sich die Sachen ja nicht länger als einige wenige Sekunden an. Deswegen bediene ich mich alter, bewährter Methoden: Ich gehe raus auf die Straße, unter Menschen, und schaue immer zweimal hin. Da gibt es einiges zu holen.

6. Womit zeichnest du am liebsten? Mit einem Grafiktablet oder Bleistift und Papier? Warum?

Das kommt natürlich darauf an, was ich vorhabe. Will ich genau und präzise arbeiten, greife ich zum Grafiktablet. Das liefert mir schnell und einfach gute Ergebnisse. Aber auf der anderen Seite ist es emotionsloser als eine analoge Skizze. Die ist rau, gefühlvoll und ich glaube, es ist leichter, sie zu verstehen. Für die meisten Illustrationen mache ich mindestens eine Skizze, wenn nicht sogar alles per Hand. Danach erst kommen die Feinheiten am Rechner.

7. Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Na ja, mal von Schule, Busfahren und Zähneputzen abgesehen: Zum Glück immer ein bisschen anders!

8. Gibt es so etwas wie ein paar Top 5 Blogs bei dir? Wenn ja welche?

Da ich noch jung bin, steht da ein ganzer Haufen Jugendblogs auf der Liste. Zum Beispiel wären da Roman (www.elephantwalks.com)
und Eva (www.hurra-blog.de). Wer sich für Design interessiert, kommt um das Fontblog (www.fontblog.de) nicht herum. Auch die Popnutten (www.popnutten.de) sind großartig, obwohl sie nur noch selten ein Lebenszeichen von sich geben. Und dann gibt es natürlich noch rebel:art (www.rebelart.net), wo immer das Beste an Straßenkunst zusammen getragen wird.

9. Du betreibst ja auch noch ein Blog. www.christowski.de. Beschreib dein Blog doch mal kurz. Wie siehst du die Zukunft deines Blogs?

Christowski war schon immer ein privates Blog, in dem Bilder, kleine Geschichten, Gedanken und Einfälle zusammen kommen. Das wird auch so bleiben, es war nie geplant, mit dem Blog bekannt zu werden, dafür sind die Inhalte zu persönlich und speziell. Aber so alle paar Jahre kommt natürlich die Krise mit der Frage „Was soll dieses Blog?!”, und doch ist die Antwort klar: Spaß machen. Das tut es, und mit meinem neuen Leben in Berlin kommen sicher jede Menge neue Geschichten, Erfahrungen und vor allem Bilder. Die sind nämlich das Wichtigste.

10.  Bei der letzten Frage gebe ich dir das Ruder in die Hand. Gestalte sie, wie DU willst. Du kannst dich bei jemanden bedanken, ein Lieblingsfoto zeigen, dem nächsten Interviewpartner eine frage stellen, usw.

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An dieser Stelle, möchte ich mich noch  recht herzlich bei Christoph für das tolle Interview bedanken und ihm viel Erfolg bei seinem geplantem Studium wünschen.
Künftig möchte ich hier auch ein paar Interviews mit Fotografen, Illustratoren und anderen kreativen Leuten führen bzw. zeigen. Wenn ihr bestimmte Wünsche habt, könnt ihr diese gern als Kommentar zusammenfassen.