Mit ‘Illustration’ getaggte Artikel

Illustrationen von Grant Coghill

Mittwoch, 20. Januar 2010

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Grag Coghill kommt aus Schottland, arbeitet zur Zeit in Österreich und seine Illustrationen hauen einen wirklich vom Hocker. Dieser Mix zwischen purem Vektorgedöns und dem gesprühten Stencil-Look fasziniert mich ungemein. Auch dieser skurile Comic-Stil kommt sehr gut. Wer noch mehr solcher Illustrationen sehen möchte, sollte einfach mal das Portfolio von ihm besuchen und sich daran ergötzen. (mehr…)

Dinge, welche ich nie fertigstellen werde:

Mittwoch, 09. Dezember 2009

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Diese komische Taube.

Himmel, Wolke, Land

Dienstag, 25. August 2009

himmel wolke land

Bald mehr.

FLEISCH!

Mittwoch, 12. August 2009

Mal wieder ein Fetzen Fleisch für die Fleischverrückten unter euch.

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Ein Interview mit Christoph Rauscher aka “christowski”

Dienstag, 14. Juli 2009

Soo, es ist nun soweit, ich darf euch mit freude mein erstes Interview präsentieren.  Den Start macht Christoph Rauscher auch bekannt als christowski. Viel Spaß beim Lesen.

christoph

1. Bitte stell dich kurz vor.

Ich heiße Christoph Rauscher, bin 17 Jahre alt und im Web meistens unter dem Decknamen christowski unterwegs. Momentan wohne ich noch in der Nähe von Augsburg, verabschiede mich aber ab September nach Berlin, um Kommunikationsdesign zu studieren. Sonst so: Ein großer Teil meiner Energie landet in kreativen Projekten, die früher oder später den Weg auf mein Blog finden, das ich seit dreieinhalb Jahren führe. Dort und auch sonst begeisterte ich mich für Illustration, Schrift, Gedankensprünge und das Leben im Allgemeinen.

2. Wie bist du zum Zeichnen/Malen gekommen?

Das ist etwas, was ich eigentlich schon immer gemacht habe. Im Kindergarten war ich der, der immer allen ein Bild gemalt hat, und so ging es in Grundschule und Gymnasium weiter. Ich glaube, jeder hat eine Berufung, es ist nur nicht so einfach, sie zu finden. Bei mir hat mein Großvater ziemlich arg nachgeholfen, der malt nämlich auch in seiner Freizeit und schleppte mich schon im Kindesalter durch Münchens neue Pinakothek. Die Begeisterung für Kunst und Design hat nicht nachgelassen, und mit den neuen Medien kam für mich noch mal ein ganz neues Interessenfeld dazu, das ich dann schließlich auch zu meinem Berufsfeld gewählt habe.

3. Wie muss man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?

schreibtisch

Es mag spießig und irgendwie untypisch klingen, aber mein Schreibtisch muss immer ordentlich sein. Ich kann es nicht haben, wenn da tausend Zettel rumfliegen; das gibt mir das Gefühl, ich hätte noch viel zu viel zu tun und keine Kontrolle über das Chaos. Genauso übrigens mein Computer-Schreibtisch: Kein buntes Wallpaper, einfach nur einfarbig, am besten grau. Alles andere lenkt mich von dem ab, was ich eigentlich vor habe. Wenn es dann allerdings mal handwerklich zugeht und ich nichts am Rechner mache, stören mich Farbkästen, Papiere und Kleckse überhaupt nicht.

4. Worauf legst du beim Zeichnen/Malen wert?

1. Schönes Papier, 2. spitzer Bleistift, 3. saubere Feder, 4. Authentizität.

5. Woher beziehst du deine Inspirationen?

Im Internet gibt es mittlerweile wohl mehr Blogs, die einen tagtäglich mit unzähligen Kunstwerken überhäufen, als Hände, die zum Schaffen der Kunst im Stande sind. Mir wurde das ein bisschen zu viel, weil dabei der Wert der Arbeit verloren geht, man schaut sich die Sachen ja nicht länger als einige wenige Sekunden an. Deswegen bediene ich mich alter, bewährter Methoden: Ich gehe raus auf die Straße, unter Menschen, und schaue immer zweimal hin. Da gibt es einiges zu holen.

6. Womit zeichnest du am liebsten? Mit einem Grafiktablet oder Bleistift und Papier? Warum?

Das kommt natürlich darauf an, was ich vorhabe. Will ich genau und präzise arbeiten, greife ich zum Grafiktablet. Das liefert mir schnell und einfach gute Ergebnisse. Aber auf der anderen Seite ist es emotionsloser als eine analoge Skizze. Die ist rau, gefühlvoll und ich glaube, es ist leichter, sie zu verstehen. Für die meisten Illustrationen mache ich mindestens eine Skizze, wenn nicht sogar alles per Hand. Danach erst kommen die Feinheiten am Rechner.

7. Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Na ja, mal von Schule, Busfahren und Zähneputzen abgesehen: Zum Glück immer ein bisschen anders!

8. Gibt es so etwas wie ein paar Top 5 Blogs bei dir? Wenn ja welche?

Da ich noch jung bin, steht da ein ganzer Haufen Jugendblogs auf der Liste. Zum Beispiel wären da Roman (www.elephantwalks.com)
und Eva (www.hurra-blog.de). Wer sich für Design interessiert, kommt um das Fontblog (www.fontblog.de) nicht herum. Auch die Popnutten (www.popnutten.de) sind großartig, obwohl sie nur noch selten ein Lebenszeichen von sich geben. Und dann gibt es natürlich noch rebel:art (www.rebelart.net), wo immer das Beste an Straßenkunst zusammen getragen wird.

9. Du betreibst ja auch noch ein Blog. www.christowski.de. Beschreib dein Blog doch mal kurz. Wie siehst du die Zukunft deines Blogs?

Christowski war schon immer ein privates Blog, in dem Bilder, kleine Geschichten, Gedanken und Einfälle zusammen kommen. Das wird auch so bleiben, es war nie geplant, mit dem Blog bekannt zu werden, dafür sind die Inhalte zu persönlich und speziell. Aber so alle paar Jahre kommt natürlich die Krise mit der Frage „Was soll dieses Blog?!”, und doch ist die Antwort klar: Spaß machen. Das tut es, und mit meinem neuen Leben in Berlin kommen sicher jede Menge neue Geschichten, Erfahrungen und vor allem Bilder. Die sind nämlich das Wichtigste.

10.  Bei der letzten Frage gebe ich dir das Ruder in die Hand. Gestalte sie, wie DU willst. Du kannst dich bei jemanden bedanken, ein Lieblingsfoto zeigen, dem nächsten Interviewpartner eine frage stellen, usw.

zeichnung

An dieser Stelle, möchte ich mich noch  recht herzlich bei Christoph für das tolle Interview bedanken und ihm viel Erfolg bei seinem geplantem Studium wünschen.
Künftig möchte ich hier auch ein paar Interviews mit Fotografen, Illustratoren und anderen kreativen Leuten führen bzw. zeigen. Wenn ihr bestimmte Wünsche habt, könnt ihr diese gern als Kommentar zusammenfassen.